Sicherheitsschuhe im Test – Die besten Modelle im Vergleich

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Nahezu in allen beruflichen Branchen sind von den Berufsgenossenschaften Sicherheitsschuhe vorgeschrieben. Während für das Büro meist Arbeitsschuhe einfacher Schutzklassen ausreichen, müssen spezielle Arbeitsschutzschuhe in Industrie, Bergbau oder Land- und Forstwirtschaft deutlich stärker schützen. Hinsichtlich der Designs werden Sicherheitsschuhe inzwischen durchaus auch von verschiedenen Fashion-Szenen und in der Dance-Szene genutzt.

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Sicherheitsschuhe im Vergleich

sicherheitsschuhe testSicherheitsschuhe sind stets geschlossene Schuhe aus Leder, die im Innern und auf der Lauffläche (Sohle) mit besonderen Schutzeinsätzen versehen sind. Allen Arbeitsschutzschuhen gleich ist die Schutzkappe im Zehenbereich aus Kunststoff oder Metall. Die Sohlen bestehen aus PU, thermoplastischen Elastomeren oder Gummi. Generell werden Arbeitsschuhe mit Sicherheits-Komponenten als Schnürmodelle angeboten.

Ihr besonders strapazierfähiger Aufbau schützt vor mechanischen, chemischen, thermischen und sogar elektrischen Belastungen, welche überwiegend im Berufsleben die Gesundheit der Menschen gefährden könnten. Inzwischen haben sich Sonderformen der leichteren Schutzklassen bei Sicherheitsschuhen auch in der Mode bestimmter Kultszenen (Punk, Gothic und andere) durchgesetzt.

Angesichts dieses Trends entwerfen renommierte Designer deren Aussehen zwar markant grob, aber auch mit stylischen Elementen, so dass die schweren und schmückenden Schuhe und Stiefel der neuen Marktlücke gerecht werden können. Die Grundausstattung mit einem Obermaterial aus Leder, einem atmungsaktiven Innenmaterial, einer Schnürung und den beschriebenen Sicherheitskomponenten bleibt auch in der modischen Variante erhalten.


Unterschiede zwischen Arbeitsschuhen und Sicherheitsschuhen

Als Arbeitsschutzschuhe werden diejenigen Ausführungen bezeichnet, die den niedrigeren Schutzklassen entsprechen, etwa SB bis S2. Speziell als Sicherheitsschuhe gelten alle höheren Schutzklassen, die teilweise für eine bestimmte Berufsgruppe und eine spezielle Arbeitsumgebung vorgeschrieben sind (Kettensägenschutz, antistatische Modelle, trittsichere Katastrophenhelfer-Ausrüstung).

Ob ein Betrieb nach Vorschrift seiner Berufsgenossenschaft Arbeitsschuhe oder Sicherheitsschuhe ausgibt, kann sich schriftlich unterscheiden, hat aber praktisch keine Relevanz. Denn der nötige Schutz kann durchaus auch außerhalb der Berufswelt nötig sein, beispielsweise auf Baustellen privater Bauherren oder bei extrem riskanten Freizeitsportarten oder gar speziellen Tänzen (zum Beispiel beim Pogo).

Für Hausmeister oder städtische oder private Winterdienste sowie Außenarbeiten im Winter gibt es nochmals eine eigene Kategorie Sicherheitsschuhe, nämlich Winter-Sicherheitsschuhe. Diese sind mit Kunststoff- statt Stahlkappe zur besseren Kälteisolierung ausgestattet, bestehen aus einem wasserabweisenden Glattleder (hydrophobiert) außen und einem abriebfesten Thinsulate-Material (meist abriebfestes Kunstfell als Fütterung). Die Sohlen sind besonders rutschhemmend und wie bei Feuerwehrmodellen durchtrittsicher.


Schutzklassen und Zusatzanforderungen bei Arbeitsschutzschuhen

Schutz ist in Industrie und Handwerk gegen ganz unterschiedliche Sicherheitsrisiken nötig. Um den Firmen und Mitarbeitern die Auswahl des richtigen, laut Berufsgenossenschaft vorgeschriebenen Arbeitsschuhs zu erleichtern, bezeichnen Kürzel die jeweilige Schutzklasse:

  • SB – Arbeitsschuhe mit ausreichender Sicherheit für die Grundanforderungen FO (Sohle gegen Öl und Benzin resistent) im industriellen Bereich
  • S1 – Sicherheitsschuhe mit den Zusatzanforderungen A (antistatisch), FO und E (Schutz vor einer Energieaufnahme im Bereich der Ferse)
  • S1P – Zusatzschutz P (Durchtrittsicherheit) sowie alle Anforderungen der Schutzklasse S1
  • S2 – Arbeitsschutzschuhe der Schutzklasse S1 plus Zusatzanforderung WRU (Beständigkeit des oberen Schuhteils gegen Wasseraufnahme und -durchtritt)
  • S3 – Sicherheitsschuhe entsprechend Schutzklasse S2 mit Zusatz P (Sohle durchtrittsicher)
  • S4 – Arbeitsschuhe gemäß Grundanforderungen wie S1, allerdings in Stiefelform und wasserdicht
  • S5 – Wasserdichte Arbeitsschutzschuhe wie S4 mit zusätzlich durchtrittsicherer Sohle

Weitere Zusatzangaben bei den Schutzklassen nach Einsatzrisiken

Jede Schutzklasse ist – wie beschrieben – mit entsprechenden Zusatzangaben versehen. Dadurch wird gewährleistet, dass alle möglichen Einsatzrisiken gering gehalten bzw. vollständig vermieden werden. Diese folgenden Zusatzangaben – soweit bei den Schutzklassen noch nicht beschrieben – gelten für bestimmte Sicherheitsschuhe im industriellen oder land- und fortwirtschaftlichen Umfeld:

  • A – Antistatische Eigenschaften
  • C – Leitfähigkeit des Sicherheitsschuhs
  • CI – Kälteabweisende / -isolierende Eigenschaften
  • HI – Wärmeabweisende / -isolierende Eigenschaften
  • HRO – Aufnahmeverhalten bei Kontaktwärme
  • SR (A, B, C) – Rutschhemmung auf keramischen Oberflächen und Filmen von Reinigungsmitteln oder Stahlböden unter Glycerin oder optimal unter beiden Extrembedingungen

Schutzklassen und Zusatzangaben gelten außerdem nochmals unterschiedlich für Arbeitsschuhe, die in der Gastronomie bzw. speziellen Hygienebereichen getragen werden müssen.


Wer bezahlt die Arbeitsschuhe?

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Gesetzlich ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, Arbeitsschuhe gemäß den am Arbeitsplatz vorherrschenden Bedingungen zu stellen, zu bezahlen und nach Bedarf für deren Reparatur und Austausch zu sorgen. Es kann aber vorkommen, dass Arbeitsschutzschuhe schon nach wenigen Monaten verschlissen sind. Ist im Tarifvertrag hierfür keine Regelung getroffen, so muss der Arbeitnehmer für einen häufigeren Austausch als einmal jährlich selbst aufkommen.

Jedoch sind dies seltene Ausnahmen, da die optimale Sicherheit am Arbeitsplatz in seriösen Unternehmen sehr ernst genommen wird. Immerhin sind selbst sehr teure Arbeitsschutzschuhe deutlich kostengünstiger als ein monatelanger Ausfall von Mitarbeitern wegen vermeidbarer Betriebsunfälle. Kann ein Bewerber in seinem Arbeitsvertrag keine Regelung zur Stellung von Arbeitsschutzkleidung oder -schuhen finden, ist eine Nachfrage dazu durchaus berechtigt.

Denn verlangt der Arbeitsplatz das Tragen von Sicherheitsschuhen und verpflichtet sich der Arbeitgeber nicht zur Kostenübernahme, kann dies für den Arbeitnehmer dauerhaft teuer werden.


Einsatzzwecke für Sicherheitsschuhe

In der industriellen Fertigung und Logistik werden Arbeitsschuhe am häufigsten getragen. Unverzichtbar vorgeschrieben sind sie außerdem in der lebensmittelverarbeitenden Industrie, medizinischen Bereichen und am Bau. Auch Waldarbeiter dürfen nicht ohne speziell dafür geeignete Arbeitsschutzschuhe (mit Kettensägenschutz) arbeiten. Im Katastrophenschutz, bei Rettungskräften und der Feuerwehr gehören Sicherheitsschuhe schon längst zur Montur dazu.

Aber das, was als klobig, schwer und beinahe unbequem aus den Anfangszeiten bekannt ist, hat sich inzwischen deutlich gewandelt. Vielen Arbeitsschutzschuhen ist ihre besonders sichere Beschaffenheit überhaupt nicht mehr anzusehen. Deshalb durchleben die Sicher-Treter nun auch ihren Siegeszug in Freizeit und Nischenmode, zum Beispiel stark in die Gothic-Szene und einige Tanzrichtungen.

Privat schaffen sich Bauherren ebenfalls Arbeitsschutzschuhe an, um Unfälle am Bau zu vermeiden, oft auch, weil sie die Bequemlichkeit der Schuhe aus dem Berufsalltag bereits zu schätzen gelernt haben. Empfehlenswert sind Sicherheitsschuhe in wasserfester Ausführung durchaus auch für schwierige Geländetouren. Die Modelle mit durchtrittsicheren Sohlen schaffen auch leichte Klettereien und kosten nicht viel mehr als ein ebenfalls schwerer Bergstiefel.


Wichtige Trageeigenschaften von Sicherheitsschuhen ohne Berücksichtigung der Schutzklassen

Die berufliche Belastung der Füße dauert bei einem normalen Werktag wenigstens acht Stunden. Während dieser Zeit muss wie bei einer Wanderung gewährleistet sein, dass die Arbeitsschuhe weder reiben noch kneifen noch die Schweißbildung am Fuß fördern. Diese Grundeigenschaften sind wesentlich dafür, dass der Schuh am Arbeitsplatz neben der Sicherheit auch den dauerhaften Tragekomfort gewährleistet.

Gleiche Ansprüche gelten für solche Arbeitsschutzschuhe, die im Bereich Heimwerk und Privatbau getragen werden. Auch Stiefel dürfen selbst bei stundenlangem Tragen nicht scheuern. Auch hinsichtlich des Gewichts haben sich Sicherheitsschuhe angenehm verändert. Kunststoffkappen sind leichter als Stahlkappen, die Glattleder dünner gearbeitet und mit leichteren Innenfuttern versehen, und die Sohlen sind ebenfalls robust, aber leichter. Insgesamt eignen sich hochwertige Sicherheitsschuhe auch zum Tragen im Privatbereich.


Marktführer und Preisklassen bei Arbeitsschutzschuhen

Seit Sicherheitsschuhe modischer geworden sind, drängen auch Sportschuh-Marken und Hersteller von Freizeitschuhen auf den Markt. Dies sind die derzeit bewährtesten unter ihnen:

Puma Safety – die Sicherheitsmarke der Sportmarke Puma

Puma gehört im Bereich von Sport- und Freizeitschuhen zu den renommierten Marken, die auch für den Leistungssport optimale Schuhqualität herstellen. Mit der Marke Puma Safety ergänzt der Hersteller sein Programm um den Bereich Arbeitsschuhe. Hierzu gehören:

  • Halbschuhe verschiedener Schutzklassen
  • Sicherheitsboots
  • Atmungsaktive Sicherheitsschuhe

Auch im Sicherheitsbereich behält Puma beim Obermaterial besonders bewegungsfreundliche Materialien bei (geschmeidiges Glattleder). Hinsichtlich der Designs ist von der ursprünglich groben Form eines Arbeitsschutzschuhs nichts mehr zu bemerken. Lediglich im Gesamtgewicht sind einige Modelle ausstattungsbedingt etwas schwerer als die gewohnten Sport- und Freizeitschuhe. Wert legt die Marke auch auf das Markenimage.

So zieren Logo und gleichfarbige Kontrastnähte viele Arbeitsschuhe, was dem eigentlichen rein funktionalen Wert einen eleganteren Anstrich im beruflichen Alltag verleiht. Preislich müssen für ein Paar Arbeitsschutzschuhe von Puma zwischen 80 und 120 Euro berechnet werden, abhängig von der Ausstattung für bestimmte Schutzklassen und Zusatzangaben.

Sicherheitsschuhe der Jeansmarke Lee Cooper

Ursprünglich war die Marke Lee über Jahrzehnte hinweg für ihre robusten Stoffqualitäten bei Arbeitskleidung bekannt. Bis heute sind die Overalls und Jeans als Berufsbekleidung weltweit in Gebrauch. Aufgrund verschiedener Krisen und Neuorientierung ergänzt Lee Cooper inzwischen das Sortiment um Sicherheitsschuhe, vor allem Halbschuhe und Boots für Industrie und Handwerk.

Je nach Einsatzzweck gestaltet Lee Cooper die Arbeitsschutzschuhe nicht ausschließlich mit Glattleder, sondern für leichtere Schutzklassen auch stylisch mit Wildlederdetails und Gummischnürung statt der ansonsten üblichen Kordelschnürung. Auch die erst vergleichsweise junge Ära im Bereich hochwertiger Sicherheitsschuhe zeigt Lee Cooper als erfahrenen Hersteller, der Qualität für alle möglichen beruflichen Strapazen mit einem alltagstauglichen Preisniveau um die 40 bis 100 Euro kombiniert.

Uvex Arbeitsschuhe – Sicherheit vom Schuh- und Sportspezialisten

Der Hersteller Uvex steht für Sicherheit auch im Sport und in der Freizeit. Zum Beispiel ist die Marke führend bei Fahrradhelmen, Ausstatter von Kletterern und Alpinsportlern sowie in vielen Bereichen des Leistungssports. So ist die gleichzeitige Entwicklung von Arbeitsschutzschuhen für industrielle, handwerkliche und private Ansprüche nur die logische Konsequenz dieser Spezialisierung.

Das Fürther Traditionsunternehmen arbeitet für die Neuentwicklungen mit Berufsgenossenschaften, Versicherern, Leistungssportlern und Anwendern aus allen beruflichen Bereichen eng zusammen. Dadurch kann jeder Sicherheitsschuh ideal dem jeweiligen Sonderbedarf in Büro, Produktion und Logistik angepasst werden. Die Formen der teils angenehm atmungsaktiven Ausführungen sind beinahe einem Straßenschuh nachempfunden.

Die Ausstattung ist allerdings äußerst robust und verschleißarm. Mit Grundpreisen für Büroschuhe um die 90 Euro und Stiefelpreisen bei 150 Euro ist die Uvex Markenqualität für alle Berufsbereiche erschwinglich.

Goodyear – Fuß-“Bereifung” für alle Schutzklassen

Es mag ungewöhnlich klingen – aber die Marke GoodYear hat tatsächlich ihren guten Ruf bei der Qualität von Autoreifen in die Schuhbranche übertragen. Dabei ist das Geschäftsfeld der Sicherheitsschuhe erst jung und wurde ab den 1990er Jahren im Zuge von Umstrukturierungen des US-amerikanischen Reifengiganten aufgenommen. GoodYear Sicherheitsschuhe ähneln von den Designs her eher Sportschuhen und sind auch stärker auf diesen Bereich als auf schwere Baustellen- oder Industrieanforderungen ausgerichtet.

Dennoch erfüllen die bunten Halbschuhe mit atmungsaktiven Obermaterialien und flexiblen, aber rutschhemmenden Sohlen wenigstens die Schutzklassen bis S3. Preislich gehört die Marke GoodYear Safety mit 60 bis 80 Euro zu den günstigeren Marktführern, dafür werden vom Sortiment weniger Sonderanforderungen abgedeckt.

Alpinerfahrung bei den Sicherheitsschuhen der Marke Lowa

Seit 1923 tragen Alpinsportler und Outdoorfans Ski-, Wander- und Bergschuhe der oberbayerischen Marke Lowa. Bis heute forscht und entwickelt der Schuhspezialist weiter, um Sicherheitsschuhe ebenso wie seine Outdoorsortimente immer höheren Anforderungen anzupassen. Vor allem im Bereich Boots und Stiefel ist die Marke bei Arbeitsschutzschuhen nachgefragt. Traditionell bleibt Glattleder für alle Varianten das bevorzugte Obermaterial.

Die Sohlen der Schuhe verschiedener Schutzklassen sind extra dick, rutschhemmend und auch für hohe Anforderungen im Sicherheitsbereich ausreichend belastbar und zulässig. Überwiegend stattet Lowa Herren mit Sicherheitsschuhen aus. Unter den Modellen befinden sich allerdings auch etwas schmaler gearbeitete, leichte Unisex-Modelle, welche von Damen im Beruf bequem getragen werden können. Preislich ist Lowa in einem Bereich zwischen 130 Euro für leichtere Halbschuhe und 180 Euro für robuste Arbeitsstiefel angesiedelt.

Gevavi – niederländischer Ausstatter für Arbeitskleidung, Schutzausrüstung und Sicherheitsschuhe

In Forst- und Landwirtschaft, Industrie und Handwerk sowie Sport und Freizeit taucht die Marke Gevavi bei Schuhen und Bekleidung auf. Teilweise lässt der Großhändler die Modelle von markeneigenen Partnerbetrieben nach eigenen Entwicklungen fertigen, teilweise werden aber auch andere, in der Sicherheitsbranche bewährte Marken vertrieben. Bei Schuhwerk werden auch Wanderschuhe und leichte Freizeitschuhe der Marke produziert.

Selbst Gesundheitsschuhe und Stiefel ohne Schutzklasse gelten als besonders fußfreundlich, robust und verschleißarm. Vielen Arbeitsschutzschuhen von Gevavi ist ihre besonders sichere Ausstattung überhaupt nicht anzusehen. Sie wirken eher wie stabile Lauf- und Freizeitschuhe. Die Preisgestaltung der Marke Gevavi liegt bei Arbeitsschuhen zwischen 40 und 120 Euro.

Marke Northwest bei Sportschuhen, Arbeitsschutzschuhen und Wanderstiefeln

Arbeitsschuhe der Marke Northwest erfüllen die Anforderungen der untersten drei Schutzklassen in leichter und abriebarmer Qualität. Als Obermaterialien kommen hier neben Glattleder auch Velour und farbige Details zum Einsatz. Damit sind die eigentlichen Sicherheitsschuhe optisch auch für Sport und Freizeit ausreichend ansprechend. Generell bleibt Northwest der sicheren und praktischen Schnürung mit klassischen Schnürsenkeln treu.

Bei den Sohlen variieren Dicke und Rutschhemmung je nach Einsatzzweck. Bei den Halbstiefeln sind diese Sohlen durchgehend extra dick und wenig flexibel, also durchtrittsicher gearbeitet, bei den leichten Halbschuhen im Fersenbereich kräftiger als im Zehenbereich. Preislich gehört Northwest zu den günstigen Anbietern mit einem Preisniveau zwischen 60 und 80 Euro.

Atlas – von der historischen Schuhfabrik zum souveränen Ausstatter mit Arbeitsschuhen

Seit über 100 Jahren entstehen bei ATLAS Schutzschuhe für den Bergbau und die Stahlindustrie. Das Sortiment wurde seitdem erfolgreich um immer besser angepasste Sicherheits- und Arbeitsschutzschuhe für Rettungskräfte, Industrie und Forstwirtschaft erweitert. Eine Besonderheit der heutigen Produktion ist deren Aufteilung in verschiedene Fertigungsstandorte. Alle Schuh-Oberteile entstehen in brasilianischen Fertigungsstätten.

Die Endmontage mit den robusten Sohlen und der nötigen inneren Schutzausrüstung bleibt weiterhin dem Stammwerk in Dortmund vorbehalten. Von geschlossenen Sicherheitssandalen über leichte oder robuste Halbschuhe bis hin zu Boots und Sicherheitsstiefeln werden alle Schutzklassen und Zusatzangaben abgedeckt, auch Spezialschuhe für eher weniger häufige Einsatzzwecke. Preislich liegt ATLAS bei einer Spanne zwischen 60 Euro für die niedrigste Schutzklasse bis etwa 150 Euro für die Schutz-Vollausstattung.


Fazit

Die Preise für Arbeitsschuhe sind ausreichend günstig, um sie sich auch privat für guten Laufkomfort unter besonderen Arbeitsbedingungen anzuschaffen. Selbst die Premium-Marktführer bieten die günstigsten Modelle unter 100 Euro an. Generell ist es Sache des Arbeitgebers, die richtigen Arbeitsschutzschuhe entsprechend der am Arbeitsplatz vorgeschriebenen Schutzklasse zu finanzieren. Weil sie außerdem stylisch und längst nicht mehr so klobig wie einst sind, tragen aber auch immer mehr Privatpersonen die strapazierfähigen Modelle beim Sport, Wandern und in der Freizeit.